TIIF - 2026
Vom 16. bis 19. Juni findet in der Hauptstadt der Republik Usbekistan das „V. Internationale Investitionsforum Taschkent (TIIF-2026)“, statt. Es gilt als wichtigste Investitionsplattform des Landes und als eines der größten Wirtschaftsforen der Region. Offiziell wird das Forum mit einem Keynote-Beitrag vom Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, eröffnet.
Das Internationale Investitionsforum Taschkent (TIIF-2026) hat sich als zentrale Investitionsplattform Zentralasiens etabliert, die Staaten, internationale Investoren und Vertreter der globalen Wirtschaft zusammenführt. Das Forum dient dabei nicht nur als Dialogplattform, sondern auch als Raum, in dem die praktische Investitionsagenda der Region gestaltet wird.
Wie das TIIF die wirtschaftliche Zukunft Zentralasiens aktiv mitgestaltet
Die zentrale Idee des Forums besteht darin, dass Usbekistan seinen Status als regionales Investitionszentrum konsequent festigt. Das Land ist zunehmend in der Lage, nicht nur Kapital anzuziehen, sondern auch langfristige Rahmenbedingungen und Entwicklungslinien für die wirtschaftliche Entwicklung Zentralasiens mitzugestalten.
Das TIIF-2025 markierte einen entscheidenden Meilenstein für das Forum und läutete eine neue Entwicklungsphase ein. Mit mehr als 8.000 Delegierte aus 97 Ländern und einem Gesamtvolumen von 30,5 Milliarden US-Dollar an unterzeichneten Investitionsvereinbarungen setzte die Veranstaltung neue Maßstäbe unter den regionalen Plattformen. Dieses Rekordergebnis untermauerte das stark gestiegene Vertrauen der internationalen Wirtschaft in das Investitionsklima Usbekistans. Damit wandelte sich das Forum endgültig von einer reinen Diskussionsrunde zu einem nachhaltigen Motor für konkrete Wirtschaftsentscheidungen.
Der praktische Nutzen für die Teilnehmer macht das Internationale Investitonsforum Taschkent zu einem herausragenden Ereignis, das weit über seine reine Größe hinausgeht. Es besticht durch eine hochkarätige internationale Präsenz, die Entscheidungsträger aus Politik, globalen Finanzinstitutionen und Wirtschaft vereint. Zu den namhaften Teilnehmern zählen unter anderem:
• Bajram Begaj, Präsident von Albanien
• Ali Asadov, Ministerpräsident der Republik Aserbaidschan
• Olzhas Bektenov, Ministerpräsident der Republik Kasachstan
• Omer Bolat, Handelsminister der Türkei
• Mohamad bin Sabu, Minister für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit für Malaysia
• Kokhir Rasulzoda, Ministerpräsident der Republik Tadschikistan
• Scheich-Mansour Bin Khalifa Al Thani (Katar), Vorsitzender und Gründer der MBK Holding
• Adylbek Kasymaljewit, Vorsitzender des Ministerkabinetts der Kirgisischen Republik – Vorsitzender der Präsidialverwaltung
• Odile Renaud-Basso, Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE)
• Kolinda Grabar-Kitarovic, ehemalige Präsidentin Kroatiens (2015-2020)
• Venugopala Kankani, Vizepräsident KfW IPEX-Bank Deutschland
• Suhail Mohamed Al Mazrouei, Minister für Energie und Infrastruktur der VAE

TIIF 2026: Die globale Drehscheibe für Investitionen und strategische Partnerschaften
Das Tashkent International Investmentforum (TIIF) öffnet Türen zu den einflussreichsten Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft. Von Staats- und Regierungschefs bis hin zu führenden Köpfen internationaler Finanzinstitutionen, Staatsfonds und globaler Konzerne – das Forum fungiert als einzigartige Schnittstelle zwischen Staat, Investoren und der freien Wirtschaft. Es zeichnet sich dadurch aus, strategische Dialoge direkt in handfeste Kooperationen zu verwandeln: Durch gezielte B2B- und B2G-Formate legt das TIIF das optimale Fundament für zukunftsweisende Projekte und erfolgreiche Investitionsvereinbarungen.
Dieses hohe Repräsentationsniveau schafft eine beispiellose Konzentration von politischem, finanziellem und unternehmerischem Kapital an einem Ort. Mit Teilnehmern aus Zentralasien und Europa sowie hochkarätigen Vertretern internationaler Organisationen und multilateraler Entwicklungsbanken bietet die Veranstaltung ein exklusives Parkett für grenzüberschreitende Partnerschaften.
Auch die diesjährige Ausgabe, das TIIF-2026, baut auf diesem bewährten Konzept auf und erweitert es gezielt. Das viertägige Programm verknüpft hochrangigen politischen Austausch nahtlos mit konkreten Geschäftsverhandlungen und branchenspezifischen Diskussionen. Neben einer hochkarätigen Plenarsitzung mit Beteiligung von Staatsoberhäuptern erwarten die Teilnehmer spannende Podiumsdiskussionen und thematische Pitch-Präsentationen. Abgerundet wird das Erlebnis durch eine umfassende Ausstellung, die das industrielle und investive Potenzial des Landes eindrucksvoll in den Fokus rückt..
Zu den Teilnehmern zählen Vertreter der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), der Europäischen Investitionsbank (EIB), der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB), der International Finance Corporation (IFC) sowie von Staatsfonds und Exportkreditagenturen. Diese Zusammensetzung gewährleistet eine direkte Verbindung zwischen staatlichen Reformen, globalen Finanzinstitutionen und privatem Kapital.

Zentralasien rückt in den Fokus: Internationale Stimmen zum Investitionsforum Taschkent
Die Ergebnisse des IV. Internationalen Investitionsforums Taschkent (TIIF-2025) fanden international breite Anerkennung bei Vertretern staatlicher Institutionen, Finanzorganisationen und der globalen Wirtschaft. Sie hoben die wachsende Rolle Usbekistans als Investitionszentrum der Region hervor.
Der Direktor des Zentrums für globale und regionale Studien (CEGREG), Professor Ikboljon Koraboev aus Kasachstan, betonte die Dimension und Bedeutung des Forums:
„Zentralasien ist erneut in den Fokus der internationalen Geschäftswelt gerückt. Vom 9. bis 12. Juni fand in Taschkent das IV. Internationales Investitionsforum Taschkent statt – die größte regionale Investitionsplattform, die von Jahr zu Jahr an Bedeutung und internationaler Resonanz gewinnt. Das Ausmaß des diesjährigen Forums ist tatsächlich beispiellos: Rund 3.000 ausländische Delegierte aus fast 100 Ländern der Welt nahmen daran teil.
Das TIIF entwickelt sich zu einer führenden Plattform zur Präsentation des industriellen und wirtschaftlichen Potenzials Zentralasiens. Die Teilnahme von Staatschefs, großen Investoren und internationalen Banken unterstreicht die strategische Bedeutung des Forums als Schaufenster der Chancen der Region.“
Der Dozent der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Aserbaidschans und Politikwissenschaftler, Emin Garibli aus Aserbaidschan, hob die integrationspolitische Bedeutung des Forums hervor:
„Das Internationale Investitionsforum Taschkent wird nicht nur zu einer zentralen wirtschaftlichen Plattform Zentralasiens, sondern auch zu einem wichtigen Instrument zur Vertiefung der Integrationsprozesse zwischen Europa und Asien. Das Forum stärkt den Status Taschkents als regionales Zentrum für die Anziehung von Investitionen und demonstriert die Entschlossenheit des Landes, Reformen im Rahmen der Strategie ‚Neues Usbekistan‘ voranzutreiben.“

Ausstellung zum Industrie- und Investitionspotenzial von Usbekistan
Unterstützend zur Konferenz findet eine Ausstellung auf einer Fläche von ca. 6.000 Quadratmetern statt. Auf dieser werden Investitionsmöglichkeiten und Vorzeigeprojekte in mehr als 10 Schlüsselsektoren der nationalen Wirtschaft vorgestellt. Darunter Petrochemie, Einzelhandel, Maschinenbau, Elektroausrüstung, Baumaterialien, Metallurgie, Pharmazeutika, Lebensmittelverarbeitung und andere prioritäre Industrien. Die Ausstellung wird als engagierte Plattform dienen, um das industrielle Potenzial von Usbekistan zu präsentieren, den Geschäftsdialog zu fördern und Partnerschaften zwischen staatlichen Institutionen, internationalen Investoren und führenden Unternehmen zu erleichtern.
Bewertung des Forums von Experten
„Die in Usbekistan umgesetzten Wirtschaftsreformen haben günstigere Bedingungen für Investoren geschaffen. Usbekistan verfügt über großes Potenzial in Bereichen wie Industrie, grüne Energie, Landwirtschaft, Informationstechnologien und Tourismus. Dies wird zur Diversifizierung der Investitionen und zur Ausweitung der Produktion von Erzeugnissen mit hoher Wertschöpfung beitragen.“ Mit diesen Worten verwies Executive Producer von CGTN, Zhang He aus China, auf die investitionsfördernde Wirkung der Reformen.
Nobumitsu Hayashi, Vertreter der Japan Bank for International Cooperation (JBIC), hob die Transformation der Rolle des Forums hervor:
„Das Forum hat sich zu einer vollwertigen regionalen Plattform entwickelt, die Wirtschaftsführer und Finanzexperten aus ganz Zentralasien und Osteuropa zusammenführt. Die Reformen in Usbekistan schaffen ein berechenbares und attraktives Umfeld für langfristige Investitionen.“
Auch der Vorstandsvorsitzende des chinesischen Unternehmens CAMCE, Wang Bo, betonte den praktischen Wert des Forums: „Diese prestigeträchtige Veranstaltung eröffnet hervorragende Möglichkeiten nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch für ausländische Investoren, die Perspektiven in der dynamisch wachsenden Wirtschaft Usbekistans suchen. Für ausländische Investoren stellt Usbekistan eine einzigartige Chance dar, insbesondere vor dem Hintergrund des WTO-Beitrittsprozesses. Wie der Präsident betonte, wird dies noch mehr Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung eröffnen und Usbekistan zu einem attraktiven Ziel für globale Investitionen machen.“
TIIF-2026: 75 Milliarden Euro und globale Branchenriesen im Fokus
Das Internationale Investitionsforum Taschkent (TIIF-2026) festigt seine Position als eine der zentralen Säulen des Investitionsdialogs in Zentralasien. Längst werden hier nicht mehr nur allgemeine wirtschaftspolitische Weichen gestellt, sondern vielmehr greifbare Mechanismen für die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen und globalem Kapital geschaffen. Wie dynamisch dieser Austausch ist, zeigt sich auf dem aktuellen Forum, auf dem strategische Projekte in Schlüsselbereichen wie Energie, Verkehr und Digitalisierung mit einem Gesamtvolumen von über 75 Milliarden Euro vorgestellt werden – ein Vorhaben, das hochkarätige globale Akteure wie BlackRock, Visa und Airbus anzieht.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre verdeutlichen, dass das TIIF über das Format einer klassischen Konferenz hinausgewachsen ist. Es hat sich zu einem praktischen Investitionsökosystem entwickelt, das die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region maßgeblich beeinflusst. Vor diesem Hintergrund markiert das TIIF-2026 einen weiteren Meilenstein: Es stärkt die Stellung Usbekistans innerhalb der globalen Investitionsarchitektur und vertieft die Integration des Landes in die internationalen Kapitalmärkte.
